Asbestose

Asbestose ist eine asbestassoziierte Lungenerkrankung bzw. asbestbedingte Berufskrankheit.

Asbestose [As·bes’to·se] (latienisch asbestos = „unzerstörbar(er Stein)“ altgriechisch. asbest = „unzerstörbar, unvergänglich, unauslöschlich“; -ose (-osis) = (pathalogische Nachsilbe): „nicht entzündlich krankhafter Zustand – Krankheit“)
Asbestose ist die medizinische Krankheitsbezeichnung für eine fibrosierende Staublungenerkrankung, die durch das Einatmen von feinen kristallinen silikat-minerale Stäube (Asbeststaub) entsteht.

Staublungenerkrankung, auch medizinisch Pneumokoniose (Pneumono = gr. – Lunge; Koniose = gr. – Staubkrankheit) genannt, ist eigentlich ein Sammelbegriff für asbeststaublungeAtemwegserkrankungen, die durch die Inhalation (Einatmen) und Ablagerung von diversen anorganischen Partikeln (Stäube) in den Atemswege hervorgerufen wird. Unter der Staublungenerkrankungen, wie Aluminose, Anthrakose, Siderose, Bagassose, Berylliose, Graphitfibrose, Eisenstaublunge, etc. bildet die Asbestose, die am häufigsten vorkommende berufsbedingte Lungenkrankheit.